Bau des Tauchtanks (Teil 1)

Da der kalte Winter eine Weiterarbeit am Rumpf meines Modells schwer bis unmöglich macht, stürzte ich mich auf die Entwicklung und Bau der Technik die der spätere Rumpf beherbergen soll. Da sich eine große Menge an Dreharbeiten abzeichneten hab ich mir günstig eine gebrauchte Mini-Drehmaschine bei Ebay organisiert. Es handelt sich um eine "Compact 300" von "erba" welche ein in Deutschland überarbeitete Drehmaschine ist die einer Rotwerk EDM 300 DS entspricht. Obwohl diese Maschinen keinen ganz so guten Ruf haben, bin ich mit den bisherigen Probestücken recht zufrieden. Natürlich sollte man sie nicht überlasten in dem man Material in Millimeter-Schritten abträgt.

Da ein statisches Tauchsystem der gewünschten Größe ein Menge an Euronen verschlingen würde habe ich mir vorgenommen selbst eines zu entwickeln und zu fertigen. Ein Kolbentank der "Alexander Engel KG" mit 1000ml kosten je nach Ausstattung zwischen 200€ und 250€. Meine bisherigen Kalkulationen folgend werde ich rund 150€ für zwei Tanks mit je 1000ml beim Selbstbau benötigen. Sobald meine Entwürfe ihre Funktionstüchtigkeit im Einsatz bewiesen haben und die Kinderkrankheiten beseitigt wurden werde ich die Baupläne, Schemata und Firmware hier allen Interessierten zur Verfügung stellen.

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Bautag 13&14

Nach dem ich nun mit der Form und der Oberfläche des Turms zufrieden bin hab ich mich nun hingestellt und begonnen mit dem laminieren des Urmodells. Hierfür hab ich mir ein Quadratmeter Glasfaser von dem 68g/m² Gewebe abgeschnitten und mit einer Schere in 8 möglichst gleiche Stücke zerteilt.

Nach dem ich das Epoxiharz und den Härter im Verhältnis 100:40 gründlich verrührt habe, striche ich erst einmal den Turm mit einem Pinsel gründlich ein. Anschlissend tupfte ich mit dem Pinsel Gewebestücke auf die rechte und linke Seite des Turms. Damit das Gewebe sich glatt auf dem Turm verlegen lies muste es stellenweise eingeschnitten werden.

Bei den folgenden 2-3 Schichten des Gewebes habe ich durch abwechselnds um 90° drehen der Gewebestücke versuch die Stabilität der Oberfläche zu verbessern. Nach 30 Minuten war das ganze erledigt und das Laminat durfte in ruhe 24 Stunden aushärten. Mit dem Ergebniss, das man auf den Bildern begutachten kann, bin ich zufrieden und es ist steinhart. Liegt wohl an der grossen Menge Spachtelmasse :-).

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Bautag 8-12

So langsam wirds in meiner kleinen unbeheizten Werkstatt zu kalt für Spachteln und Laminieren drum hab ich mich in der Töpferwerkstatt meiner Mutter einquartiert, da ist es einwenig wärmer.

Wie die Bilder zeigen ist jetzt inzwischen auch der Rumpf verspachtelt und fast fertig geschliffen es fehlt jetzt nur noch das Heckteil des Bootes mit den Höhenrudern. Daran muss ich noch Arbeiten, muss ja auch präzise und Stabil sein. Ich hab mir dafür Balsaholz-Platten mit 8mm Dicke, 10mm Rundholz und zwei grosse Styropor Kegel besorgt, wenn das Mit Spachtelmasse und GFK überzogen ist dürfte es wohl das Abformen überstehen können.

In den Bastelfreien Tagen hab ich mich hingesetzt und Kolbentauchtanks auf dem PC entworfen und auch schon alle benötigen Teile im Internet herausgesucht. Da meine Bastelkasse die Bestellung in diesem Monat nicht mehr zulässt werde ich wohl erst im kommenden Monat alle Teile zusammen haben. Alle technischen Zeichnungen habe ich bereits fertig, zum Einsatz kamm der Autodesk Inventor 2012 in einer Studenten Version. Ein Bekannter hat sich bereit erklärt mir beim Drehen der Teile auf seiner Dreh/Drechselbank behilflich zu sein.

Für den Bau des Bootes mit seinen mechanischen und elektronischen Komponente musste ich mir einige Werkzeuge gönnen. Das hat meine Bastelkasse fast ganz geleert. Benötigt hab ich ein Gewindeschneidersatz und eine Lötstation mit Temperaturregelung mein alter Lötkolben ist nicht ganz so gut geeignet zum löten von Microcontrollern und SMB Bauteilen. Hab beides bei Pollin.de erstanden bin mal gespannt ob das Werkzeug den Modellbau überlebt :-)

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Bautag 4-7

Leider hab ich mich etwas erkältet deshalb habe ich eine etwas längere Pause zwischen dem 3. und 4. Bautag einlegen müssen. Wie man auf den Bildern sieht sind jetzt die Platten für den Turm des Boots fertig ausgesägt, verklebt und bereits grob verspachtelt. Schleifen und eventuell weiteres verspachteln wird für eine glatte Oberfläche benötigt.

Ausserdem Zeigt das zweite Bild das verschliffene Mittelschiff des Bottes eine Verspachtelung des Rumpfes hab ich noch nicht begonnen da ich erst mal abwarten wollte ob das Verspachteln am Turm erfollgreich war, oder ob ich mir andere Spachtelmasse besorgen muss.

Für einen Maßstablichen Antrieb habe ich mir Zwei Schiffschrauben ausgesucht und im Internet bestellt. Es handelt sich um zwei gegenläufige Messing Sichelschrauben mit je 7 Blättern. Sie haben einen Durchmesser von 55mm und einen Spindeldurchmesser 10mm und ein M4 Gewinde. Hergestellt wurden die beiden Propeller von der holländischen Firma Raboesch. Die beiden Propeller werden später ca. 50 U/min in Kortdüse am Heck des Bootes hoffentlich die anvisierte Geschwindigkeit von 0,5km/h erreichen.

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Bautag 2&3

Wie die Bilder vom 2. und 3. Bautag zeigen sind jetzt alle Platten für den Rumpf des Boots fertig ausgesägt und verklebt. Jetzt begint die Grosse Schleiforgie um die Grundform auf Mass zu bringen und eine möglichst Glatte Oberfläche zu erzeugen.

Da ich nicht jeden Tag in meiner Werkstatt bastle betreibe ich neben her noch Nachforschungen bezüglich der Technik die später in dem Boot verbaut werden soll.

Ich hab mich intensiv mit der Technik und dem Bau von "Brushless" Motoren beschäftigt. Trotz höherem Elektronischem Aufwand scheint mir diese Technik die Geeignetste zu sein um sie in meinem Boot zu verbauen. Da Bürstenlose Motoren mit ein wenig Aufwand auch unter Wasser funktionieren, bietet dies mir die Möglichkeit die Antriebsmotoren ausserhalb des Druckkörpers zu verbauen und damit die Gefahr von Wassereinbruch an den beiden Wellendichtungen zu vermeiden.

Auch über die Technik von RC Sendern und Empfängern hab ich mich schlau gemacht und erste Ideen gesammelt wie die Anlage meines Bootes Aussehen soll, welche Funktionen benötigt werden und welche zusätzlich von Vorteil wären. Das ganze ist aber noch recht schwammig und bedarf noch weiterer Nachforschung.

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